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Mit einer durchaus verdienten 22:25 (11:12) Niederlage haben sich die Handballerinnen des TV Engers ihre gute Ausgangsposition an der Tabellenspitze der Rheinlandliga vorerst versemmelt.

In einem von beiden Seiten spielerisch sehr schwachem Spiel konnte der TV Welling am Ende beide Punkte einfahren. Beim TV Engers lief von Beginn des Spiels an nichts zusammen. Nichts war mehr zu sehen von der guten Leistung der Vorwoche. Überhastete Einzelaktionen, viele technische Fehler und daraus resultierende Ballverluste verhalfen dem TV Welling immer wieder zu erfolgreichen Kontern. Dabei boten auch die Gastgeberinnen alles andere als ein gutes Spiel. Aber die Gäste vom Rhein waren an diesem Tag einfach nicht in der Lage eine bessere Leistung abzurufen.

Einzig Kerstin Marci im Tor und Kerstin Neckel auf dem Feld zeigten beim TVE Normalform. Hinzu kamen 9 Zweiminuten Zeitstrafen, die dann noch in zwei roten Karten für Jördis Gluch und Derya Akbulut endeten und damit die Mannschaft immer wieder schwächten. Zudem rundeten 3 vergebene 7m Strafwürfe das Bild dieses Tages ab.

Trotzdem stand das Spiel bis zum 20:20 acht Minuten vor Schluss auf des Messers Schneide. Bis dahin konnte sich keine Mannschaft irgendwie absetzen. Das Spiel war auf schwachem Niveau ausgeglichen, es lebte einzig von der Spannung. Erst in den letzten Minuten, wieder einmal in Unterzahl, brach der TVE ein und kassierte 3 Tore zum 20:23, die die Partie letztlich entschieden. Der Rest bis zum Endergebnis von 22:25 war nur noch Ergebnisskorrektur.

Nach dem Schlusspfiff zeigte sich der sichtlich enttäuschte Engerser Trainer Mario Kos:“ Ich weiß nicht, was heute mit meiner Mannschaft los war. Aufgrund der gezeigten Leistung haben wir verdient verloren. Aber Jammern gilt nicht. Wir müssen dieses Spiel schnell abhaken, uns jetzt wieder berappeln und auf die beiden nächsten schweren Spiele in Bassenheim (1.11) und zu Hause gegen Schweich (7.11.) vorbereiten“.

TV Engers: Kerstin Marci, Lara Dück, Janina Rau, Anne-Lena Thiel (3/1), Kerstin Neckel (6), Derya Akbulut 3/2), Nicole Skrinda (1), Anne Kinzer, Jördis Gluch (1), Lara Mohrs (2), Patricia Bäck, Kathi Marx (6).